Pressemitteilung

ceramitec präsentiert erste Schwerpunkte für 2028​

17. September 2026

  • ceramitec erweitert Fokus auf weitere Anwendungsfelder
  • Automatisierung für effizientere und stabilere keramische Produktionsprozesse
  • Kreislaufwirtschaft ist zentrale Zukunftsfrage der keramischen Industrie

Neue Anwendungsfelder, innovative Produktionstechnologien und die wachsende Bedeutung keramischer Werkstoffe eröffnen der keramischen Industrie vielfältige Zukunftschancen. Diese Dynamik wurde auf der ceramitec 2026 sichtbar, ebenso wie das große Interesse an konkreten Anwendungen und am Austausch mit den Anwenderindustrien. Daran knüpft die ceramitec 2028 an. Vom 25. bis 27. April 2028 bringt sie auf dem Gelände der Messe München erneut Hersteller, Anwender und Akteure aus Forschung und Entwicklung zusammen – mit einem geschärften Profil und drei zentralen Entwicklungsrichtungen.

Technische Keramik für strategische Zukunftsmärkte

Keramische Werkstoffe sind für zahlreiche Hochtechnologien unverzichtbar. Deshalb wird sich die ceramitec noch stärker für Anwendungsfelder öffnen, in denen technische Keramik künftig eine Schlüsselrolle spielt. Dazu gehören die Halbleiterfertigung, die Luft- und Raumfahrt, die Medizintechnik, Batterie-, Speicher- und Wasserstofftechnologien sowie der Bereich Defence & Security.
Für diese strategischen Industrien entsteht in Halle A6 ein eigenes Ausstellungskonzept. Es bindet Hersteller keramischer Komponenten gezielt ein und zeigt, welchen Beitrag ihre Lösungen zu Leistungsfähigkeit, Sicherheit und technologischem Fortschritt leisten.

Darüber hinaus setzt die ceramitec verstärkt auf eine Cross-Industry-Strategie. Als Teil des Netzwerks der Messe München kann sie Brücken zwischen der Keramikindustrie und bedeutenden Anwenderbranchen schlagen. Die Synergien mit weiteren Technologiemessen sollen künftig gezielter genutzt werden, beispielsweise in den Bereichen Mobilität, Elektronik, Halbleiterfertigung und Energiespeicherung.

Mehr Anwendungsperspektive im Rahmenprogramm

Diese Ausrichtung setzt sich im Veranstaltungsprogramm fort. Im Forum stehen reale Anwendungsfälle und Praxisbeispiele im Mittelpunkt. Vertreter der Anwenderindustrien berichten aus ihrer Perspektive über Anforderungen, Erfahrungen und Lösungswege nach dem Prinzip „Anwender für Anwender“.
Ergänzend dazu führen „Guided Tours“ entlang konkreter Wertschöpfungsketten und Einsatzgebiete durch die Messe. Dabei wird vermittelt, in welchen Bereichen keramische Technologien bereits heute entscheidende Funktionen übernehmen und welche neuen Anwendungsmöglichkeiten sich eröffnen.

Produktion effizient und intelligent transformieren

Ein zweiter Schwerpunkt der ceramitec 2028 liegt auf der Transformation keramischer Produktionsprozesse. Steigender Effizienzdruck, hohe Qualitätsanforderungen und der zunehmende Fachkräftemangel machen Lösungen erforderlich, mit denen sich Abläufe stabiler, ressourcenschonender und besser skalierbar gestalten lassen.
Dabei stehen Automatisierung und KI-gestützte Prozessoptimierung im Fokus. Intelligente Systeme können dabei helfen, Prozessdaten systematisch auszuwerten, Abweichungen frühzeitig zu erkennen und die Qualität verlässlich zu sichern.

Kreislaufwirtschaft sichert industrielle Ressourcen

Die dritte Entwicklungsrichtung betrifft die Themen Kreislaufwirtschaft und Rohstoffsicherung. Dabei betrachtet die ceramitec Zirkularität nicht nur als Nachhaltigkeitsthema, sondern auch als zentrale Zukunftsfrage der keramischen Industrie. Denn Rohstoffverfügbarkeit, Versorgungssicherheit und Ressourceneffizienz entwickeln sich immer mehr zu Erfolgsfaktoren. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie keramische Reststoffe, Produktionsabfälle und Sekundärrohstoffe wieder industriell nutzbar gemacht werden können.

Der geplante Gemeinschaftsstand „Vom Recycling zum Rohstoff“ greift diese Entwicklung auf. Er schafft eine Plattform für Lösungen entlang der Prozesskette – von der Aufbereitung und Sortierung bis hin zur Bereitstellung hochwertiger Sekundärrohstoffe.

Maritta Lepp, Exhibition Director der ceramitec, erklärt: „Keramik steckt in vielen Technologien, die unser Leben und unsere Industrie in den kommenden Jahren prägen werden. Genau diese Verbindungen möchten wir zur nächsten ceramitec noch deutlicher zeigen. Gleichzeitig beschäftigen unsere Aussteller ganz konkrete Fragen: Wie können sie trotz knapper Ressourcen und fehlender Fachkräfte zuverlässig produzieren? Wie lassen sich Prozesse intelligenter steuern und Rohstoffe im Kreislauf halten? Die ceramitec ist der Ort, an dem die Branche gemeinsam mit ihren Anwendern tragfähige Antworten entwickelt.“

Zugehöriges Bildmaterial

Eine Eingangshalle zur ceramitec mit zahlreichen Messebesuchern, die sich auf die Ticketkontrollen zubewegen. Im Hintergrund erkennt man einen Ticketverkaufsschalter.
© Messe München GmbH
Die ceramitec bringt auch 2028 in München erneut Hersteller,Anwender und Akteure aus Forschung und Entwicklung zusammen.
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Eine Eingangshalle zur ceramitec mit zahlreichen Messebesuchern, die sich auf die Ticketkontrollen zubewegen. Im Hintergrund erkennt man einen Ticketverkaufsschalter.
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